Parkour Training in Zeiten von Corona ist nicht unmöglich. Das bewiesen am vergangenen Samstag 19 Jugendliche und ihre beiden Trainer im „Fair-Play-Verbindet“ Projekt der Ahlener Schuhfabrik. Natürlich fand das Training nicht wie sonst üblich in der der Turnhalle statt, sondern im jeweiligen Zimmer daheim vor den Monitoren oder Handys. Die beiden erfahrenen Trainer Felix Beckhoff und Lucas Menne empfingen jeweils parallel drei Jugendliche in ihrem virtuellen Trainingsraum und dann wurde direkt gestartet. Insgesamt sechs Gruppen zu jeweils 30 Minuten nahmen an diesem außergewöhnlichen Parkour-Training teil. Julia (9 Jahre) ist begeistert vom Live-Training: „Ich hätte nie gedacht, dass das so effektiv ist. Ich habe eine tolle Drehung gelernt und eine Technik, mit der ein Kopfstand leicht fällt.“ Auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Jugendlichen wurde in den Kleingruppen von den beiden Trainern ganz individuell eingegangen.

„Ich bin sehr froh, dass dieses Angebot so gut angenommen und durch unsere Trainer umgesetzt wurde. So konnte, trotz Corona bedingter Einschränkungen, das Parkour-Training mit unseren Teilnehmenden in diesem Jahr voll motiviert starten.“ freut sich Theo Heming, zuständig für die Jugendarbeit des Bürgerzentrums Schuhfabrik.

Das „Fair –Play-Verbindet“ Projekt findet in Kooperation mit der Mobilen Jugendarbeit statt und umfasst neben Parkour-Training auch die Outdoor-Streetsoccer-Turniere im Sommer. Es wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mehr Infos unter www.schuhfabrik-ahlen.de.