Ich habe angefangen einen Krimi zu schreiben. Hier ist das erste Kapitel.

KAPITEL 1
Ich ging mit meiner Freundin Nina zum Park. Wie immer gingen wir durch den Wald, da der Weg um 10 Minuten kürzer ist. Doch plötzlich sahen wir dunkle Tropfen auf dem Boden. Wir sind ihnen nachgegangen um zu sehen wo sie hinführten. Ich schrie, meine Freundin schrie. Denn vor uns auf dem Boden lag ein Mädchen in unserem Alter .Ich beruhigte mich als erstes wieder und holte mit zitternden Fingern mein Handy aus meiner Tasche. Ich wusste nicht mehr die Nummer der Polizei und auch nicht die der Feuerwehr, hatte einen völligen Black out. Doch nach einigen Minuten fiel mir die Nummer wieder ein und ich wählte die 110.Ich sagte mit zitternder Stimme dass hier ein Mädchen liegt und wahrscheinlich tot ist. Die Frau am Telefon meinte, wir sollen da auf die Polizei warten. Genau das machten wir und wir fassten auch nichts an. Die Polizei kam schon nach fünf Minuten und ein Krankenwagen fuhr hinterher. Der Sanitäter stellte fest dass das Mädchen tot ist und fuhr wieder davon. Die beiden Polizisten stellten sich uns vor. Der eine Polizist, der die Spurensicherung und die Spezialisten rief, heißt Hauptkommissar Elwe und der andere heißt Oberkommissar Steinke. Steinke sagte wir sollen mit aufs Revier und mussten auch unsere Eltern anrufen.Auf dem Revier musste jeder eine Aussage machen und danach durften wir nach Hause.  Ich legte mich in mein Bett und versuchte etwas zu schlafen. Doch das ging nicht, ich musste die ganze Zeit an das Mädchen denken. Immer sah ich ihre blauen Augen und den blutverschmierten Körper vor mir. Ich stand auf, ging ins Bad und nahm
welche von Mutters Schlaftabletten. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wachte ich schon sehr früh auf und als ich auf die Uhr schaute stellte ich fest das es genau 5 Uhr morgens war. Ich hatte fürchterliche Kopfschmerzen, ich glaube ich habe am Abend zu viele Schlaftabletten genommen.
Da ich nicht mehr schlafen konnte zog ich meine Laufsachen an und ging hinunter in die Küche. Ich trank einen Schluck Wasser und schloss dann die Haustür hinter mir. Ich wollte einfach ein bisschen laufen, das tat ich immer wenn ich den Kopf frei bekommen und nachdenken wollte. Also lief ich den Weg den ich normalerweise auch lief. Als ich an dem Wald ankam, wo wir das Mädchen gefunden hatten, stoppte ich. Eigentlich wollte ich nicht durch ihn hindurch, doch plötzlich sah ich ein Auto hinter mir und lief schnell geradeaus weiter.
Ich weiß nicht, irgendwie hatte ich mehr Angst vor dem Auto als vor dem Wald. Also lief ich so schnell wie ich konnte. Als ich am Spielplatz ankam, der am Ende des Waldes war, verlangsamte ich meinen Lauf. Ich sah mich um, um diese Zeit war doch eigentlich noch niemand wach und das schon gar nicht am Sonntag. Doch im einzigen Wohnhaus das hier am Wald war, brannte in einem kleinen Zimmer Licht. Aber ich wunderte mich nicht
weiter und lief zurück nach Hause.Als ich zuhause ankam war es schon viertel nach 8. In einer Stunde gab es Frühstück. Also hatte ich noch genug Zeit um noch einmal unter die Dusche zu springen und mich fertig zu machen.
Nachdem ich mich fertig gemacht hatte ging ich zum Frühstück. Meine Eltern warteten schon auf mich und die Sonntagausgabe unserer Zeitung lag auf dem Tisch. Auf der Titelseite prangte ein riesiger Artikel mit einem Bild vom Tatort. Als mein Vater merkte, dass ich darauf starrte, nahm er die Zeitung weg und ich setzte mich. Beim Frühstück sagten meine Eltern kein Wort über das was gestern passiert ist, ich war froh,
dass sie davon nichts sagten. Meine Eltern wollten heute unbedingt zum Jakobi Park am See, ich hatte eigentlich keine Lust, aber meine Eltern meinten ich könnte ein bisschen Ablenkung gebrauchen. Schließlich fuhr dann auch Nina mit. Auf dem Weg hatte ich irgendwie das Gefühl, dass uns jemand folgt. Ich habe es dann meinen Eltern gesagt aber sie meinten das bilde ich mir nur ein. Als wir angekommen waren und um den See gingen,
hatte dann auch Nina das Gefühl verfolgt und beobachtet zu werden. Doch so oft wir uns auch umdrehten wir entdeckten niemanden.
Als wir am Seerestaurant ankamen war schon Abendbrotzeit. Auf dem Rückweg bemerkten wir dann doch einen schwarzen Van der uns folgte.