Die Schule ist beendet und es gibt noch keinen genauen Plan wie es weitergehen soll? Da hat das Bürgerzentrum Schuhfabrik in Ahlen eine gute Perspektive für junge Menschen. Hier gibt es die Möglichkeit am Bundesfreiwilligenprogramm teilzunehmen. Zum 1. September sucht die Schuhfabrik jetzt einen oder eine neue Bundesfreiwillige. Entgegen des Trends, sollten sich Interessierte nicht zu spät bewerben, denn dann könnte die Stelle schon besetzt sein.

Seit 2011 nutzen den Freiwilligendienst in der Schuhfabrik schon viele junge Frauen und Männer um Ideen für die berufliche Zukunft zu bekommen und die Zeit bis zum Ausbildungs- oder Studienbeginn sinnvoll zu überbrücken. Sicherlich ist die Tätigkeit auch eine gute Gelegenheit um unterschiedliche Berufsfelder zu erkunden. Derzeit ist Jonas Wöhe der aktuelle Bufdi und damit Teil des Teams des soziokulturellen Zentrums. Sein Aufgabenfeld umfasst die Veranstaltungsvor- und -nachbereitung, die Betreuung und Promotion von Events, hausmeisterliche Tätigkeiten, Renovierungen, Botengänge, Teilnahme an Teamsitzungen und der Jahrestagung. Mittlerweile ist er nicht nur voll in das Team integriert, sondern führt auch eigene Projekte wie z.B. „Das Lied der Woche“ durch. Die Organisation „Internationale Jugendgemeinschaftsdienste“ (kurz IJGD) vermittelt die Bufdis für den Paritätischen Wohlfahrtsverband, in dem der gemeinnützige Verein Schuhfabrik Mitglied ist. Für Jonas Wöhe ist es wichtig, in der Schuhfabrik verschiedene arbeitsrelevante Sparten, Themen und Aufgaben kennenzulernen und sich in vielen unterschiedlichen Bereichen ausprobieren zu können. „Am Anfang war es viel Neues, aber mittlerweile bin ich richtig gut drin und es macht echt Spaß.“ lautet seine Selbsteinschätzung.

Der Bundesfreiwilligendienst steht Männern und Frauen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht offen. Der Einsatz dauert in der Regel zwölf, mindestens sechs und höchstens 24 Monate. Der Bundesfreiwilligendienst ist grundsätzlich vergleichbar mit einer Vollzeitbeschäftigung. Sofern die Freiwilligen älter als 27 Jahre sind, ist auch Teilzeit von mindestens 20 Wochenstunden möglich. Die Freiwilligen werden gesetzlich sozialversichert. Die Eltern erhalten Kindergeld. Das Taschengeld hat eine einheitliche Obergrenze von 401,- Euro.

Wer sich bewerben will, meldet sich direkt in der Schuhfabrik bei Christiane Busmann (02382-3005, info@schuhfabrik-ahlen.de). Weitere Infos auf www.schuhfabrik-ahlen.de und www.freiwilligesjahr-nrw.ijgd.de