Am letzten Samstag ludt die Bundeswehr in Ahlen anlässlich ihres 60. Geburtstages zum Tag der offenen Tür ein. Mit Shuttlebussen kamen die meisten der über 10 000 Besucher aufs Gelände.
Dort angelangt wurden ihnen ein abwechslungsreiches und spektakuläres Programm geboten. So begann nach der Begrüßung die erste „dynamische Waffenschau“. Dort wurde zunächst der Transportpanzer und das Aufklärungsfahrzeug vorgestellt, bevor der Schützenpanzer und der Kampfpanzer als Höhepunkt vorgestellt wurden. Anschließend wurde ein kleines Gefecht von der Besatzung des Schützenpanzers dargestellt, bis schließlich der Kampfpanzer das Gefecht mit lauten Platzpatronenfeuer beendete. Dabei rollte er über ein Autowrack, ohne seine Geschwindigkeit zu verringern.
Mehrmals an diesem Tag kamen zusätzlich Fallschirmspringer von oben und der Hubschrauber kreiste über das Gelände.
Bei der statischen Waffenschau konnte von der Drohne bis zum Brückenlegepanzer alles besichtigt werden. Darunter der neue Schützenpanzer. Dabei waren Anfassen und Fragen an die Besatzung der Fahrzeuge stets erwünscht.
Zu den Fahrzeugen wurde auch die Ausrüstung der Soldaten ausgestellt und Reservistengruppen zeigten Fahrzeuge und Ausrüstung der vergangenen Zeit.
Neben der Bundeswehr stellten sich auch zahlreiche zivile und militärnahe Organisationen auf der Blaulichtmeile vor. So waren neben der Bundespolizei und Landespolizei auch die Feuerwehr, das THW (Technisches Hilfskraftwerk) und das Deutsche Rote Kreuz sowie deren Hundestaffel anwesend.
Hier wurden die Besucher ebenfalls durch interessante Vorstellungen und Vorführungen angelockt. So zeigte die Hundestaffel, wie die aufgeweckten Hunde auch Personen in Autos finden können und die Bundespolizei simulierte eine Verfolgungsjagd mit Schusswechsel. Anfassen und ausprobieren durften hier auch schon die kleinsten Besucher.
Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. So wurde von der Bundeswehr klassischerweise Erbsensuppe gekocht und durch das zahlreiche Angebot der umliegenden Stände ergänzt.